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AktuellesdotBERLIN feiert 5-jähriges Bestehen2010-08-26
Mit über 60 Gesellschafter, Beiräten, Freunden und Unterstützern feierte dotBERLIN am vergangenen Freitag das fünfjährige Bestehen der Initiative. Bei italienischen Häppchen und Prosecco wurde angeregt über viele Themen, wie z.B. unsere ersten Schritte bei ICANN und die nachhaltige Entwicklung des Projektes mit mittlerweile knapp 90 Gesellschaftern und 25 Sponsoren diskutiert, aber natürlich auch immer wieder die Frage gestellt, warum es denn so lange dauert. Wir sind optimistisch, dass es im kommenden Jahr endlich losgeht und alle Berliner spätestens Anfang 2012 ihre .berlin-Domain registrieren können. Wir bedanken uns an dieser Stelle bei allen Sponsoren, Gesellschaftern, unseren Beiräten, Partnern und Freunden für die tolle Unterstützung in den vergangenen Jahren! dotBERLIN Gesellschafterversammlung 20102010-08-26
Am vergangenen Freitag fand die jährliche Gesellschafterversammlung von dotBERLIN in den Räumen des dotBERLIN-Gesellschafters newthinking in Berlin-Mitte statt. Mehr als 20 Gesellschafter und einige Beiräte nahmen teil und ließen sich vom dotBERLIN-Team einen Bericht zu dem Projektfortschritt seit Sommer 2009 geben. Nach dem Rückblick gab das Team einen Ausblick auf die aktuelle Zeitplanung bei ICANN und die bevorstehenden Aufgaben im Unternehmen. Im Anschluss feierten die Gesellschafter und Beiräte zusammen mit geladenen Gästen das fünfjährige Bestehen der Initiative. dotBERLIN als Referent bei der Summer School für Internetverwaltung2010-07-27
Bei der diesjährigen "Summer School on Internet Governance", die vom 25. bis 31. Juli in Meissen statt findet, werden wir am morgigen Mittwoch das Konzept einer cityTLD vorstellen, die Gestaltung des Namensraumens unter Einbeziehung aller Stakeholder und natürlich auch den aktuellen ICANN-Prozess. Wir freuen uns auf den Austausch mit den Studenten aus aller Welt zu diesem Thema und Internetverwaltung allgemein. .berlin wird Mitglied der DeutschlandGroup2010-07-20
Seit kurzem ist dotBERLIN Mitglied der DeutschlandGroup, einem neuen Großstadtclub, der die Vernetzung und den Austausch unter Berlinern fördert. Gegründet wurde der Club von Manuela Carraro und Alexander S. Wolf, die zusammen seit mehr als 20 Jahren Berlin vernetzen. Zu den Mitgliedern gehören u.a. Vertreter von tv.berlin, Berlin Tourismus Marketing, Café Einstein, Radio Energy Berlin, Berliner Fernsehturm, Möbel Krieger, Windrose Air und der Berliner Morgenpost. Wir freuen uns, Teil dieses Netzwerkes sein zu dürfen und auf spannende Personen, anregende Gespräche und gute neue Beziehungen. dotBERLIN nimmt am Empfang „Global Business Leaders, ICANN-Board & Governments“ teil2010-06-22
Als langjähriges Mitglied der Interessenvertretung der Unternehmen bei ICANN, der so genannten Business Constituency, haben wir gestern unsere Kontakte bei einer der hochkarätigsten Veranstaltungen des ICANN-Meetings weiter vertieft. Anwesend war beim Empfang fast das gesamte ICANN-Board, Regierungsvertreter aus mehr als zwei Dutzend Ländern und Unternehmen wie Yahoo, Nokia, Siemens, Facebook, HSBC, Deutsche Telekom, Verizon und Verizon sowie einige große Anwaltskanzleien. Wir konnten mit den Teilnehmern u.a. den Schutz von geistigen Eigentumsrechten und die neuesten Entwicklungen im Bewerberhandbuch diskutieren, und so unsere Position in der ICANN-Community und für unser Bewerbung um die .berlin Top-Level-Domain weiter festigen.
15. Deutscher Abend beim ICANN-Meeting in Brüssel ist wichtiges Netzwerkevent2010-06-21
Die wichtigste Veranstaltung zum Austausch der deutsch-sprachigen Teilnehmer der ICANN-Meetings untereinander ist zweifelsohne der Deutsche Abend, den dotBERLIN zusammen mit der DENIC gestern nun zum 15. Mal ausgerichtet hat. Rund 80 Teilnehmer aus Politik und Wirtschaft trafen sich gestern Abend in der Berliner Vertretung in Brüssel zum deutschen Abend von DENIC und dotBERLIN. Die Räumlichkeiten wurden uns von der Berliner Wirtschaftsförderung Berlin Partner freundlicherweise für die Veranstaltung zur Verfügung gestellt. Unter den Gästen waren Vertreter der Europäischen Kommission, der Bundesregierung, der Vereinten Nationen, des Europäischen Parlaments sowie des Büros des Landes Berlin bei der Europäischen Union. Nach einer Begrüßung durch Herrn Exner von Berlin Partner, Frau Dolderer und Herrn Schweiger von DENIC sowie Herrn Krischenowski von dotBERLIN nutzen die Teilnehmer den Abend für einen intensiven Austausch mit Bezug auf die vielfältigen Themen des ICANN-Meetings. Dazu gehörten die Einführung neuer Top-Level-Domains und die neuen Regelungen im aktuellen 4. Entwurf der Bewerbungsrichtlinien für neue gTLDs. News bei dotBERLIN waren die Fortschritte seit dem letzten ICANN-Meeting in Nairobi. So ist die Berlin-Community wieder um ein Stück gewachsen, nicht nur um den Berlin-Brandenburger Einzelhandelsverband HBB, der über 2.000 Geschäfte vertritt, sondern auch um bekannte Berliner Unternehmen und Player wie AirBerlin, TV Berlin, Hertha BSC und den Berliner CSD. Außerdem begrüßt dotBERLIN, dass sich die Enquete-Kommission für Medien & Internet des deutschen Bundestages zwei dotBERLIN-Beiratsmitglieder, die Internetforscherin Dr. Jeanette Hofmann und ICANN-ALAC-Mitglied Annette Mühlberg von Ver.di als Sachverständige benannt hat. ICANN-Vorschläge zur Registry-Registrar-Trennung: Fluch oder Segen?2010-06-17
In der neuen Version des Bewerberhandbuchs (DAG4) schließt ICANN nun erstmals aus, dass ICANN-akkreditierte Registrare mit der Erbringung von technischen Backend-Dienstleistungen beauftragt werden dürfen. Laut weiteren Formulierungen im Handbuch dürfen Registrare auch weder direkt noch indirekt mehr als 2% an einer Registry halten. Diese Entwicklung ist für die gesamte ICANN-Gemeinde eine überraschende Wende, die zuvor öffentlich weder diskutiert noch gefordert wurde, und trifft zahlreiche Registrare. Sie würde dazu beitragen, dass Backend-Dienstleistungen weiterhin nur von den bekannten Anbietern erbracht werden dürfen und Wettbewerb kaum möglich wird. Aus wettbewerbsrechtlichen Gründen ist eine solche Regelung schwer vorstellbar, denn Wettbewerb könnte für den Endkunden bessere Preise und Service nach sich ziehen. ICANN begründet die neue Regelung auch mit den Erfahrungen, die sie bei .com durch den Betrieb und die Vergabe von .com unter dem gemeinsamen Dach von Verisign und Network Solutions hat machen müssen. Von daher bleibt es spannend, welche Interessen sich durchsetzen werden. Onlinemarketing-Messe in Berlin - dotBERLIN stellte aus2010-06-11
Auf der ersten Veranstaltung unter dem Titel "Lokales Online Marketing Berlin Brandenburg" hat dotBERLIN sich gemeinsam mit der BestMedia4Berlin dem Publikum vorgestellt. Begleitung zur IT Profits fand die LOMBB gestern auf dem Berliner Messegelände im Marshall Haus statt. Neben der umfangreichen Ausstellung konnten sich die Besucher in Fachvorträgen zum Thema Onlinemarketing über aktuellen Trends informieren und Tipps für ihre tägliche Arbeit mitnehmen. Wir bedanken uns bei Coskun Tuna von der Berliner Niederlassung von business-on.de für die Unterstützung und freuen uns auf eine Fortsetzung im kommenden Jahr. .berlin nimmt am Vorbereitungsgipfel des IGF der Vereinten Nationen teil2010-06-07
Auf dem heutigen deutschen Vorbereitungsgipfel in Berlin für das 5. Internet Governance Forum der Vereinten Nationen 2010 im litauischen Vilnius im September waren die neuen Top-Level-Domains und insbesondere die Stadtendungen am Nachmittag eines der wichtigen Diskussionsthemen zwischen Politik, Wirtschaft und Internetnutzern. CDU-Medienexperte und Enquete-Kommissionsmitglied Thomas Jarzombek (MdB) forderte, dass man endlich bei den Stadt-Top-Level-Domains wie .berlin und .koeln weiterkommen müsse. Unser Auftakt-Statement: Mein Name ist Dirk Krischenowski, Gründer und Geschäftsführer der dotBERLIN GmbH & Co. KG. Wir sind das Unternehmen, das die Domainendung DOTBERLIN anstrebt. Wir haben damit einen weltweiten Impuls für die Einführung von eigenen Top-Level-Domains für Städte gesetzt, der die Weiterentwicklung und die Nutzung des Internets nachhaltig beeinflusst. Seit dem Jahr 2005 sind wir mit dem Thema Internet Governance gewachsen. Nicht nur damit sind wir ein echter „Internet Governance Native". Wir leben das Thema jeden Tag und haben es im Unternehmensalltag implementiert. Konsultationen und Mitbestimmung von Regierungen, Privatwirtschaft und Zivilgesellschaft auf lokaler, nationaler und globaler Ebene sind für uns eine Selbstverständlichkeit. So sind wir auch beim IGF in Vilnius als Panelist im Workshop „City-Top-Level-Domain Governance and Best Practice" dabei. Für uns ist die Veranstaltung heute daher ein echtes Vorbereitungstreffen und ich will doch hoffen, zahlreiche Vertreter des Bundestags und der Bundesregierung dort zu sehen. Deutschland muss sich seiner Bedeutung als weltwirtschaftlich führendes Land und auch als Internetnation stellen, um nicht den Anschluß zu verlieren. Schließlich wollen wir nicht zum Spielball ausländischer Internetplayer und deren Rechts- und Wertenormen werden oder als reiner Absatzmarkt für die Internetdienste von Anbietern aus anderen Nationen dienen. Ein Beispiel dafür ist unser Thema: Die Regierungen in Paris, Madrid oder New York haben sich bereits hinter die jeweiligen Stadt-Top-Level-Domains gestellt und treiben diese sogar mit öffentlichen Finanzmitteln voran. In Deutschland hingegen herrscht in dieser Hinsicht ein so großes Entscheidungsvakuum, dass ausländische Internetkonzerne und Finanzinvestoren dies als Chance sehen, sich um Endungen wie DOTBERLIN, DOTBAYERN oder DOTKÖLN zu bewerben. Von daher möchte ich nochmals unsere Forderung erneuern, dass die deutsche Politik sich auch auf internationalem Parkett stärker beim IGF und bei ICANN einbringen muss, damit wir beim Internet von morgen nicht nur zahlende Zuschauer, sondern aktive Gestalter sind. Deshalb laden wir Sie auch gerne zum von der DENIC und dotBERLIN ausgerichteten 15. Deutschen Abend am 20.06. beim ICANN-Meeting in Brüssel ein. Wir erwarten wieder über 80 Teilnehmer, darunter Vertreter der EU-Kommission, Regierungsvertreter aus verschiedenen Ländern, ICANN-Direktoren, Vertreter von eco, BITKOM und ISOC sowie Unternehmens- und Nutzervertreter. Podiumsdiskussion zu geografischen Namen als TLDs2010-04-30
Auf dem zweitägigen EuroDIG-Meeting fand gestern eine Podiumsdiskussion zum Thema "Geografische und andere Namen im öffentlichen Interesse als TLD" statt. Auf dem europäischen Dialog zum Thema Internetverwaltung waren wir eingeladen, das dotBERLIN-Modell zu präsentieren. Neben Dirk Krischenowski diskutierten diese Themen unter Leitung von Thomas Schneider (OFCOM) Iratxe Esnaola Arribillaga (dotEUS Association), Wolfgang Kleinwächter (University of Aarhus), Susan Reynolds (Asociación PuntoGal), Hubert Schöttner (BMWi) und Nick Wood (Com Laude). Neben Vergaberichtlinien stand dabei die Diskussion um die Berücksichtigung öffentlicher Interessen, der nationale Rechtsrahmen und potentielle Geschäftsmodelle im Vordergrund. | ||